Feuerwehrreport März

Zu 15 Einsätzen wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Schmölln im zurückliegenden Monat März alarmiert.

Eine dieser Alarmierungen, jedoch mit tragischem Ausgang, ereignete sich am 10.03.2018 um 11:48 Uhr zu einem First Responder Einsatz. Darunter versteht man Einsätze, bei denen Kameraden der Feuerwehr als Voraus- oder Notfallhelfer zu medizinischen Notlagen geschickt werden, da der Rettungsdienst bzw. Notarzt zu diesem Zeitpunkt anderweitig gebunden und eingesetzt ist.

Im Lohsen Wald war durch Spaziergänger an einer unwegsamen Stelle eine bewusstlose Person aufgefunden worden. Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen umgehend mit den erforderlichen Reanimationsmaßnahmen, auch unter Einsatz des mitgeführten Defibrillators. Die später eintreffenden Rettungskräfte der Johanniterunfallhilfe und der Notarzt lösten die Kameraden ab, jedoch mit dem bereits erwähnten tragischen Ausgang. Für die bewusstlose Person kam jede erdenkliche Hilfe zu spät. Aufgrund der tragischen Umstände, wurde von der Einsatzleitung auch der Kriseninterventionsberater zur Betreuung der nahen Angehörigen hinzugezogen.

Völlig unverständlich - und darüber soll hier, wenn auch nur kurz, berichtet werden - ist das Verhalten von Spaziergängern, welche zunächst notwendige Absperrungen der Feuerwehr ignorierten oder diese in Frage stellten. Weiterhin wurde den Kameraden von einigen Spaziergängern eröffnet, dass man Ihnen die verschmutzte Kleidung in Rechnung stellen würde, da der normale Wanderweg durch die Rettungsmaßnahmen versperrt und nicht nutzbar war. Respektlosigkeit ist für ein derartiges Verhalten wohl die angenehmste aller Formulierungen. Diese Respektlosigkeit gegenüber Hilfsorganisationen und Ordnungsbehörden reiht sich leider nahtlos in das Bild aus den Medien, auch aus anderen Regionen Deutschlands, ein.

Ein Verkehrsunfall mit einem LKW und einem PKW BMW ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 19.03.2018. Auf der Bundesstraße 7, zwischen Schloßig und Burkersdorf, waren die beiden Fahrzeuge seitlich kollidiert. An diesem Tag herrschte nochmals starkes Schneetreiben. Die Schmöllner Kameraden wurden um 06:50 Uhr durch die Rettungsleitstelle Gera alarmiert. Für die Bergung der Fahrzeuge musste die Bundesstraße zeitweise voll gesperrt werden, da diese nicht mehr fahrbereit waren. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die eingesetzten Kräfte sicherten die Unfallstelle und die Fahrzeuge. Erst gegen 08:50 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Bild_1.jpgBeide Fahrzeuge waren nach diesem Unfall auf der Bundesstraße 7 am 19.03.2018 nicht mehr fahrbereit.


 

Brand klein 2
Alarmierung durch ausgelöste Brandmeldeanlagen 4
Hilfeleistung nach Verkehrsunfall 2
Ölspur 1
Tierrettung 1
Allgemeine Hilfeleistung 1
First Responder 1
Unterstützung Rettungsdienst 2
Nottüröffnung 1

Frank Neumann

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Mittwoch, Juni 26, 2019